Mein Herz schlägt, meine Lungen füllen sich mit Sauerstoff. "You can not be dead if your heart's still beating."
Ich stehe ruhig da, spüre meinen Körper arbeiten, leben. Ich blinzle nicht, meine Augen brennen. Ich starre der Welle entgegen, die sich wie eine Urgewalt Zentimeter für Zentimeter weiter auf mich zu bewegt. Die Welle, die alles mit sich reißen und mich unter ihr begraben wird. Das Wasser, das alle Geräusche verstummen lässt und alle Gefühle wegschwemmt. Es wird mich füllen, durch jede Körperöffnung strömen und mich fluten. Überfluten.
Von weit weg höre ich, wie mir jemand zuruft, ich solle mich aus der Gefahrenzone entfernen, Schutz suchen. Doch ich bleibe wie festgewurzelt stehen, ein Lächeln umspielt meine Lippen. Ich weiß, dass diese Welle sich aufbäumen wird, kurz bevor sie mich erreicht und ich weiß, dass es keinen Ort auf dieser Welt gibt, der mich vor ihr beschützen kann. Einzig eine Pausetaste, eine Stoppfunktion könnte mich jetzt noch vor ihr bewahren.
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