Sie sagen dir, dass es sich lohnt, dass das Leben lebenswert ist, dass du nicht allein bist, dass es dutzende Menschen gibt, die sich um dich sorgen. Doch ich sitze hier, leer, vollkommen leer und allein. Betrunken, denn jeder Rausch ist willkommen. Ich würde so gerne wieder Drogen nehmen, abheben, davon fliegen, nie mehr zurück kommen. Einfach schwerelos diese Welt überblicken und lächeln, weil ich so viel mehr weiß, als viele andere.
Die Gewissheit, dass es vermutlich nie anders sein wird, dass der Kampf nie aufhören wird, macht es schwierig, einen Fuß vor den anderen zu setzen. WIE SOLL DAS GEHEN? Ständig Krieg gegen sich selbst führen zu müssen, den gesunden Anteil über den kranken setzen, ohne komplett unter zu gehen.
Ich sehe die Sterne über mir funkeln und frage mich nach ihrem Sinn. Viele sind schon längst verglüht, sind implodiert. Ich rauche eine nach der anderen und hoffe, irgendwann in naher Zukunft daran zu krepieren, denn es selbst zu beenden, dafür fehlt mir der Mut. Weil ich es doch niemandem recht machen kann, weil es mein Umfeld nicht versteht.
Jeder gute Gedanke wird übermalt von einem schlechten, doch ich halte mich aufrecht, bin es nicht einmal wert zu sterben.
du bist viel mehr wert, als du dich fühlst.
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