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Dienstag, 17. Februar 2015

Versinken, wie ein Stein im Meer. Unbemerkt, leise, ohne Widerhall. Sekunden vergehen, in denen die Kreise auf der Wasseroberfläche größer und größer werden, sich ausbreiten und schließlich zerreißen wie flüchtige Seifenblasen. Kaum jemand entdeckt sie, fast niemand schenkt ihnen Beachtung.
Es ist so still hier unten, dass mein Herzschlag das einzige Geräusch ist, das ich wahrnehme. Beängstigend dröhnt er in meinem Kopf. Beängstigend und gleichzeitig beruhigend, weil all jene Geister, die in mir wohnen Ruhe geben. Schwärze umgibt mich, doch ich fühle mich nicht gefangen, sondern befreit. Alles verliert an Bedeutung, nichts muss gesagt oder getan werden.
Meine Lungen schreien nach Sauerstoff, wollen erlöst werden von dem Druck, doch mein Körper verdient die Befriedigung nicht, wenn das bedeuten würde, den Kampf in meinem Kopf wieder aufzunehmen.
Ich habe keine Angst, denn die wahre Tortur findet in der Realität statt. Wovor soll ich mich fürchten, wenn ich doch im Leben nie meinen Platz finden werde?

Ich möchte der Stein sein, der im Meer versinkt.
Unbemerkt, leise, ohne Widerhall.

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