Stehe im Auge des Wirbelsturms, sehe das Leben an mir vorbei ziehen. Pulsierend. Mir schlägt das Herz bis zum Hals, doch in meinem Kopf ist alles in Watte gepackt. Bekomme nichts mit, bin gar nicht anwesend, wandle wie benommen durch die leeren Räume. Bloß eine Hülle ohne Inhalt. Spüre mich selbst nicht, bin abgedriftet in ferne Sphären.
Meine Bewegungen sind langsam, fühle mich wie narkotisiert. Kann nicht klar denken, geschweige denn mich auf etwas konzentrieren. Habe keinen Hunger, keine Kraft, bin wie gefangen in einem luziden Traum, der nicht enden will.
Der vergangene Tag scheint meilenweit entfernt, als läge zwischen mir und den letzten Stunden eine Ewigkeit. Ich schaue mich um, doch kann nichts erkennen, nichts sehen.
Bin ein bisschen wie high, abgeschirmt von der Realität. Ich wollte Ruhe, aber nicht diese undurchdringbare Stille, in der ich weder Anfang noch Ende finde. Ich kenne diesen Zustand und ich weiß, dass er meist nicht gut endet.
Bekomme meine Augen kaum auf, lass mich bloß tragen von den Wogen, die im Kreis rauschen.
Jemand muss mich aufwecken, raus holen aus dieser Trance.
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