Ich möchte fühlen, etwas spüren, nach Hause kommen.
Es ist zu wenig und doch zu viel für eine einzelne wandernde Seele. Irrend, wankend, kämpfend, dem kalten Herzen strotzend. Und doch nie gewonnene, nie einnehmend, nie genug.
Die Welt steht mir offen mit all ihren Toren, doch anstatt zu wählen, mich für eins zu entscheiden, stehe ich wie festgefroren dort, wie angewurzelt. Wurzeln, die keinen Halt geben, sondern mich zu verschlingen drohen und keinen Schritt zulassen. Verharrend, wartend, auf den Moment, in dem ich mich traue mich zu rühren.
Ich lebe in einer anderen Welt, in einer von denen viele nicht ansatzweise zu träumen wagen. Sie würde ihre schrecklichsten Albträume um Längen übertreffen.
Vielleicht ist nicht jeder Mensch bestimmt die Wahrheit zu ergründen, vielleicht wissen wir mehr als andere, vielleicht sind wir durch dieses Wissen erleuchtet, so hell, dass es uns dunkel erscheint. So paradox, dass es schon wieder Sinn zu ergeben scheint.
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