»Ich mal' mir die Welt, wie sie mir gefällt.«
Im Grunde sind wir alle Tänzer, in ständiger Synchronisation mit unserem eigenen Schatten, der zusammengesetzt ist aus Flicken unseres Lebens.
Künstler sind wir, Maler, Schauspieler, Bauchredner, Clowns. Lebenskünstler, die das Lächeln ins Gesicht gebrannt haben. Ich frage mich, wie ich mich wiederfinden soll, wenn ich mich selbst verloren habe und nicht weiß, wer ich bin. Will bleiben in der Dunkelheit, mich verkriechen in der Höhle, will versinken im Meer meiner Tränen ohne jemals wieder Rücksicht auf meine Mitmenschen nehmen zu müssen.
Ich zwinge mich dazu Spaß zu haben, die Normalität aufrecht zu erhalten, obwohl ich insgeheim jede einzelne Sekunde runterzähle. Ich möchte nichts mehr tun müssen und wäre es so einfach, hätte ich den Schalter bereits umgelegt. Was nützt der Selbstbetrug, bloß um meinen "Freunden" und Mitbewohnern eine heile Welt vorzuspielen? Was habe ich davon? Der einzige Grund, der mir seit langem einfällt ist der, dass es schlimmer wird und mich die Todesspirale abwärts zieht, wenn ich mich ihr hingebe.
Langsam aber sicher ist mir das allerdings nicht bloß egal, sondern ich sehne es sogar herbei.
Ich wünsch mir inständig nur das beste für dich - was auch immer es sein mag!
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