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Montag, 27. März 2017

Ich bin es nicht wert auf dieser Welt zu sein. Ich bin undankbar, will mein Leben nicht, will frei sein. Ohne Verantwortung, ohne Schuld. Werde mein Leben lang mit Selbsthass zu kämpfen haben, werde Nähe nicht ertragen können – weil ich sie nicht verdient habe. Ich bin ein schrecklicher Mensch, einer, der nichts gibt und bloß nehmen kann.
Dieses Leben ist nicht meins. Ich bin fremdbestimmt von meinen Emotionen. Kann nicht akzeptieren, dass ich bin, wie ich bin. Denn was ich bin, ist kaum zu ertragen. Ein Monster mit eingraviertem Lächeln, mit Glaubenssätzen, die mir sagen, ich bin wertlos.

Der Gedanke, für immer so zu bleiben, so zu sein, macht mir keine Angst, er macht mich fertig, drückt mich nieder. Nicht zu meinen Wurzeln, sondern zu meinen Fesseln. Eng umschlungen, jeden Schritt bewachend. Egal wie schnell oder weit ich laufe, ich kann mich nicht verstecken vor mir selbst.

Die Hoffnung ist leider gerade gestorben. 

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